Projekte

Mit künstlerischen Prozessen/Projekten ästhetische Wahrnehmung, Selbstwirksamkeit, Ausdruckskompetenz, Integration und Kommunikation stärken und fördern. Hier finden Sie eine Auswahl an Kunstprojekten, die ich bereits in unterschiedlichen Kontexten realisiert habe. Wenn Sie gerne ein an Ihrer Wirkungsstätte ein solches Projekt durchführen möchten schreiben Sie mir einfach eine E-Mail, je nach Bedürfnis erarbeite ich mit Ihnen oder für Sie ein individuelles Projekt!

Geschichten und Erinnerungen-
ein interkulturelles Kunstprojekt

In diesem Projekt ging es darum, die eigene Sprache zu fördern, Erlebnisse in Form von Geschichten zu teilen und diese mittels Malerei zu visualisieren. Jugendliche verschiedenster Herkunft sollten erfahren, wie man Malerei als nonverbale Universal-Sprache nutzen kann, um sich auszudrücken.

WARUM GESCHICHTEN?

Geschichten sind Teil einer jeden Kultur. Wissen wird über Geschichten vermittelt. Verschiedenste Dinge werden mittels Geschichten über Generationen hinweg überliefert. Geschichten erlauben einem einen Zugang zu einer anderen Welt und eröffnen Einblicke in andere Denkweisen. 

Es fällt uns leichter jemanden zu verstehen, wenn wir seine Geschichte, das was ihn berührt oder geprägt hat kennen. 

 In der Malerei kann man ganz ohne Worte, auf vielen Ebenen kommunizieren. Dazu muss man keine bestimmte Sprache sprechen.

Als ich gefragt wurde, ein Kunstprojekt mit den Schüler*innen der Realschule Plus in Ramstein anzuleiten, war es klar, dass ich in irgendeiner Form mit den Jugendlichen eine Geschichte visualisieren wollte. 

WARUM MALEREI?

In der Malerei gibt es per se keine Regeln. Natürlich gibt es Techniken und je mehr Wissen und Erfahrung  man hat, desto einfacher wird es das zu malen was man sich vorstellt. Dennoch hat man wie nirgendwo sonst die Freiheit sich auszudrücken, weil es einfach kein Richtig und kein Falsch gibt. Man muss keine genaue Anleitung wie beispielsweise im Handwerk befolgen. Trotzdem ist man konzentriert bei der Sache, denn die „Regeln“ ergeben sich während des Malprozesses. Man durchlebt eine Vielzahl von Stimmungen, stellt sich viele Fragen und sucht nach Lösungen. Man kann etwas erschaffen, dessen Ursprung die eigenen Gedanken oder Gefühle sind. 

Keiner malt gleich, deshalb ist malen etwas sehr Persönliches. Gleichzeitig leben Bilder von der Interaktion mit dem Betrachter, sind also trotz ihrer „Stille“ extrem kommunikativ. 

DAS PROJEKT

Das, was ursprünglich als Ziel dieses Projekts angedacht war, also ein Visualisieren von Geschichten, wurde um ein Vielfaches übertroffen. Die Geschichten, die die Jugendlichen bereit waren zu teilen und die Malereien, die am Ende des Prozesses zustande kamen, waren beeindruckend. Ich war letztendlich selbst erstaunt, was alles mit eben diesem Projekt gefördert wurde:

Das Erzählen, Wahrnehmen und Hinterfragen persönlicher Erlebnisse mit künstlerischen Mitteln hat Einblicke in andere Denkweisen eröffnet und anhand der non-verbalen Sprache der Malerei die eigene Ausdruckskompetenz gestärkt. Geschichten schaffen Verständnis für einander. Die eigene Geschichte erzählen zu können schafft Sichtbarkeit. Sich Geschichten zu eigen zu machen und sie umgestalten zu können fördert die Selbstwirksamkeit und Kreativität

So wurden tatsächlich in mehreren Sprachen und auf sprachlich nicht fassbaren Ebenen Geschichten erzählt und übersetzt. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit eigene Erlebnisse zu teilen, sie vielleicht sogar zu formen und zu reflektieren. 

Eindrücke anderer Projekte...

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